Fotos: Kerstin Schomburg   
Melli forscht über Femizide in Literatur und Mythologie. Tricia kämpft gegen misogynen Online-Hass und hat ihn am eigenen Leib erfahren. Als sie sich fragen, wo Veränderung beginnen kann, rufen sie im Scherz „die Göttinnen“ an – und finden sich, kaum ausgesprochen, ausgerechnet vor den Göttinnen im Olymp wieder.
Demeter, Aphrodite, Athene: gefangen in patriarchalen Strukturen, die auch den Olymp beherrschen und für Frauen nur wenige Rollen vorsehen – Muse, Hetäre, Pornie. Wie dem Patriarchat entkommen? Die eine glaubt an Zärtlichkeit, die andere an Lust als Heilmittel, die dritte an Rache. In ihrer Diskussion mit den beiden Sterblichen offenbart sich ein Jahrhundertthema: Wie leben Frauen mit der Geschichte, die sie nicht selbst geschrieben haben?
Regie
ISABELLE REDFERN
Choreografie
UTE PLIESTERMANN
Bühne
LANI TRAN-DUC
Licht
LANI TRAN-DUC
Kostüme
MARIAMA SOW
Musik/Komposition
RIAH KNIGHT
Video
SALYA FINK
RAZIA HUSSAINI
LANI TRAN-DUC
Dramaturgie
ANDREA SCHWIETER

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