

Das Video hier zeigt einen Zusammenschnitt des Originalfilms.
Kamera/Schnitt/Konzept: Mariama Sow
Darsteller*innen: Tikam Sall, Lea Som, Ihisa Adelio
Kamera/Schnitt/Konzept: Mariama Sow
Darsteller*innen: Tikam Sall, Lea Som, Ihisa Adelio








"Diahowo" Videoprojekt, 2018
Eine Videoarbeit, die sich mit der diasporischen Identitätserfahung als futuristisches Konzept, auseinandersetzt. Dabei reflektierte Ich über den Zustand als disporische Identität nicht an einem Ort Zuhause zu sein und sich in ständiger Bewegung zu befinden.
In der Auseinandersetzung mit Afrofuturismus versuche ich hier mit dem Konzept von Nomadentum und Bewegung, historische Referenzen mit Zukunft und Gegenwart zu verbinden. Die Berliner U-bahnwelt wird zum Ort, zum Zuhause, zur einer Welt der ständigen Bewegung, in dem sich der diasporische Körper wiederfindet. Der U-Bahnhof M*Straße als Ort der kolonialen Gegenwart und Geschichte, wird als Ort des Denkens und Gedekens Schwarzer deutscher Geschichte verhandelt.
Der Titel Diahowo, ist ein Lied von Babaa Maal aus dem Album Bayo. Das Wort bedeutet: "Die Gegangenen" und bezieht sich auf ein senegalesisches Volkslied, indem die Rekrutierung von afrikanischen Soldaten thematisiert wird. Die Gegangen spiegeln so auch die Diaspora und auch die Geschichte, die sich mit der M*Straße verbindet, sowie den andauernden Zustand der Bewegung, der in dem Video eine zentrale Rolle spielt.