Projekttitel: Pool Untitled (2020)
Warum steht die Polizei vor dem Columbiabad? Wem gehört das Schwimmbad? Wer definiert Sicherheit im öffentlichen Raum? Welche Körper werden im Diskurs entfremdet und was sind die Folgen einer kulturellen Erzählung, die den anderen Körper als Verbrecher bezeichnet?
In dem Projekt reflektieren kritisch und investigieren den Zusammenhang zwischen dominanten, von Medien produzierten Narrativen und der Dokumentation öffentlicher Räume durch Google Maps.
Click auf das Bild für die digitale Ausstellung: "artxdiaologue"
"Die von Google Maps geschaffene virtuelle Erfahrung der Stadt ist eine Form eines modernen Archivs, mit dem wir tagtäglich interagieren. Das Projekt untersucht die durch Google Maps geschaffene virtuelle Erfahrung und geht der Frage nach, wie das Archiv die Realität und verschiedene Diskurse prägt. Google Maps archiviert nicht nur die Stadt, indem es sie dokumentiert und über die Streetview Funktion zugänglich macht, sondern archiviert auch Räume, indem es die Möglichkeit bietet, Erfahrungen, Bilder, Informationen und Empfehlungen zu teilen, die in die virtuelle Erfahrung integriert werden. Diese neuen Möglichkeiten der Archivierung können einerseits als ein Prozess der Demokratisierung gesehen werden, andererseits aber auch als Teilnahme an Diskursen zu Marginalisierung und Kriminalisierung bestimmter Räume und Gemeinschaften.​​​​​​​ Die Kriminalisierung, die Teil des massenmedialen Diskurs um den jungen Migranten in Neukölln ist, stellt eine Fortsetzung rassistischer Erzählungen dar, die Polizeigewalt legitimiert und Machtstrukturen am Laufen hält. Darüber hinaus prägt sie das Sicherheitsverständnis aus der Perspektive eines weißen Deutschlands und fördert rechten Terrorismus."
-Text aus digitaler Ausstellung "artxdiaologue"
https://artxdialogue.org/virtual-exhibition/

Weitere Projekte:

Back to Top